Realschule eröffnet jungen Menschen vielfältige Perspektiven

Realschule eröffnet jungen Menschen vielfältige Perspektiven

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Perspektiveneröffner: Aktuelle Kampagne des Realschullehrerverbandes (brlv) nimmt die Zukunftsfähigkeit der Bildung weiter in den Blick |

„Die Realschule eröffnet vielfältige Perspektiven im Leben“, macht der Landesvorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv) bei der Vorstellung der aktuellen Jahreskampagne des Verbandes in München deutlich. Bildung, so Böhm, habe heute mehr denn je die Aufgabe, dass junge Menschen die wachsenden Herausforderungen des Alltags und einer sich rasant verändernden Welt bewältigen und zu starken Persönlichkeiten reifen könnten. Die bayerische Realschule lege dafür die Basis, um später ein glückliches (Berufs-)Leben gestalten zu können. „Unsere Schulart besitzt ein modernes Profil und der Realschulabschluss hat eine anerkanntermaßen hohe Qualität“, macht  Böhm deutlich und verweist darauf, dass die Realschulabsolventen mehr denn je begehrte Fachkräfte in der Wirtschaft, der Verwaltung und im sozialen Sektor sind.

„Ökonomische Bildung, Informationstechnologie, Ernährungs- und Gesundheitslehre, Werteerziehung, Politische Bildung, Umwelterziehung und vieles mehr sind fester Bestandteil des täglichen Unterrichts, somit schon längst Alltag und Realität an unseren Realschulen, die seit jeher den „Theorie-Praxis-Bezug“ als Grundlage der Schulart im Fokus hatte“, erläutert der brlv-Vorsitzende und warnt vor einer weiteren einseitigen Akademisierung.

Die Qualität der Realschulbildung könne noch weiter gesteigert werden, indem kluge Verknüpfungen hergestellt werden, die sich auf die Stärken der Schulart beziehen und den jungen Menschen praktische Anwendungen und Erfahrungen ermöglichen – das gelte für die Anwendung der Digitalisierung genauso wie für die politische Bildung und die Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen.

Böhm macht aber auch rote Linien deutlich: „Ohne eine differenzierte Lehrerausbildung und folglich passenden auf die Schulart ausgebildeten Lehrkräften werden wir die neuen Herausforderungen nicht bewältigen. Jegliche Einheitstendenzen oder Qualitätsabsenkungen im Bildungsbereich sind populistische Forderungen, die an den wirklichen Aufgaben vorbeigehen. Wer jungen Menschen vorgaukelt, dass man ohne Leistungsbereitschaft, und Anstrengung ein politisch und wirtschaftlich stabiles Gemeinwesen gestalten kann, der spielt mit der Zukunftsfähigkeit unseres Landes und dem Wohl der heranwachsenden Generation. Die Vielfalt der Bildungswege ist es, die jungen Menschen Horizonte eröffnet, dabei steht die berufliche Bildung der akademischen Bildung in keiner Weise nach. Der Weg über die Realschule ist einer dieser Wege, der den jungen Menschen alle Wege offen lässt.“


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