brlv zur Verstetigung von SPRINT an Realschulen

Realschule ist für Kinder mit Migrationshintergrund Schule der Chancen Zum heutigen im Landtags-Bildungsausschuss gestellten Antrag der CSU zur Verstetigung von SPRINT („Sprachförderung Intensiv“) an Realschulen und InGym („Sammelkurse Integration Gymnasien“) an Gymnasien äußert sich Jürgen Böhm, Landesvorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), folgendermaßen: „Die intensive Sprachförderung, die Jugendlichen mit geringen Sprachkenntnissen durch SPRINT-Klassen an Realschulen zuteil wird, ist eine wichtige Fördermaßnahme, die sich seit ihrer Einführung 2016 mehr als bewährt hat. Vor allem Kindern mit Migrationshintergrund kommt sie entgegen – was wichtiger denn je ist in der heutigen Zeit und auch angesichts der Herausforderungen, die in Zukunft auf Lehrkräfte und... [mehr]

brlv-Kampagne 2018

Der brlv-Vorstand vor dem diesjährigen Kampagnenmotiv am Odeonsplatz: Jürgen Böhm, Julia Jacob, Thomas Dachs und Ulrich Babl. Das Kampagnenmotiv 2018 ist in der Münchner Innenstadt und vor dem Maximilianeum zu sehen.

Jetzt einstellen! Jetzt studieren! Jetzt Zukunft sichern!

#400plus #Bildungsverstärker #Zukunftsgestalter #brlv

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Bildungspolitischer Frühjahrsempfang des brlv

Präsentation der Kampagne „Bildungsverstärker: Jetzt einstellen! Jetzt studieren! Jetzt Zukunft gestalten!“ vor wichtigen Vertretern aller Fraktionen, aus der Staatsregierung, der Schule und der Wirtschaft

Am 16. Mai 2018 fand der diesjährige Bildungspolitische Frühjahrsempfang des brlv im Münchener Lenbachhaus statt. Ein besonderes Augenmerk lag hierbei auf der Präsentation der diesjährigen brlv-Kampagne mit dem Motto „Moderne Realschule braucht Verstärkung: Jetzt einstellen! Jetzt studieren! Jetzt Zukunft gestalten!“

Kampagne 2018: Forderungen des brlv

„Der brlv fordert die Umsetzung von 400 + x Einstellungen zum Schuljahr 2018/19 und wiederholt die Forderung nach einem kontinuierlichen Einstellungskorridor, einer perspektivischen Personalplanung sowie dem weiteren Ausbau der mobilen und integrierten Lehrerreserve. Ebenso müssen die Rahmenbedingungen an den Schulen weiter verbessert werden. Mindestens genauso wichtig wie die Einstellung bestens ausgebildeter und hochmotivierter Kollegen ist es jedoch, junge Menschen wieder dazu zu ermutigen, das Realschullehramtsstudium zu ergreifen. Bereits jetzt zeichnet sich ein drohender Lehrermangel an den Realschulen ab – wenn dem nicht jetzt entgegengesteuert wird, werden wir in den kommenden Jahren mit weitreichenden Konsequenzen konfrontiert, die verheerend sein können, wie man anhand der Entwicklungen in anderen Bundesländern sehen kann. Gerade auch vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, sich mit der Beibehaltung der schulspezifischen Lehrerausbildung gegen Gleichmacherei und Qualitätsverluste und stattdessen für ein weiterhin starkes, nachweislich erfolgreiches differenziertes Bildungswesen einzusetzen“, brachte Jürgen Böhm, Landesvorsitzender des brlv, den Gästen die inhaltlichen Schwerpunkte der Kampagne nahe.

Bestätigt: Bayerische Realschule ist wesentlicher Pfeiler im differenzierten Bildungswesen

Kultusminister Bernd Sibler hielt zu Beginn der Veranstaltung ein Grußwort, in dem er die besondere Rolle der bayerischen Realschule für das differenzierte Bildungswesen und die hervorragende Arbeit der Realschullehrkräfte hervorhob: „Die Realschule steht in besonderer Weise für die Durchlässigkeit des Bayerischen Bildungswesens. Mein großer Dank gilt allen Realschullehrern, die mit ihrer intensiven pädagogischen Arbeit die Kinder und Jugendlichen fördern und somit maßgeblich zum hervorragenden Ruf der Realschule beitragen.“ Außerdem betonte der Minister, wie wichtig reale Bildung sei, dass die Realschule eine Aufsteigerschule sei und dass Realschulabsolventen als Fachkräfte von morgen großartige Zukunftsperspektiven hätten. Der bewährte Dialog mit dem brlv im Sinne aller Realschüler solle fortgesetzt werden.

Wie gut die bayerischen Realschulen für die Zukunft gerüstet sind – gerade auch, was die Umsetzung des Digitalisierungsprozesses an den Schulen betrifft – und dass reale Bildung nur mit der Schulart Realschule gelingen kann, machten auch die anwesenden Vertreter sämtlicher Fraktionen deutlich. In diesem Kontext betonte beispielsweise Prof. Dr. Gerhard Waschler (CSU), dass die Realschule nicht abgewertet werden dürfe, die CSU-Fraktion sich ausdrücklich zur Realschule bekenne und sich auch weiterhin bemühen werde, diese wichtige Schulart zu stärken. Prof. Dr. Michael Piazolo (Freie Wähler) wies darauf hin, dass die Realschule auch in Zukunft sämtliche Unterstützung erhalten werde, gerade auch in Bezug darauf, wie wesentlich eine schulartspezifische Lehrerausbildung ist. Katharina Schulze (Bündnis 90/Die Grünen) und Margit Wild (SPD) betonten, dass die Realschullehrkräfte immer mehr leisten müssten, vor allem auch im Kontext des Digitalisierungsprozesses an den Schulen, und dass das Vermitteln von Medienkompetenz ein wesentlicher Baustein des schulischen Alltags sei.

Der brlv bedankt sich bei allen Gästen aus Politik, Staatsregierung, Schule und Wirtschaft für das Interesse an der diesjährigen Kampagne, das Auseinandersetzen mit den Forderungen des brlv, die gute, konstruktive Zusammenarbeit und den intensiven Austausch am Abend des Bildungspolitischen Frühjahrsempfangs.

Die brlv-Kampagnen

Öffentlichkeitswirksam macht der brlv einmal jährlich mit einer breit angelegten Kampagne auf die Einstellungssituation von Junglehrern und den Lehrerbedarf an bayerischen Realschulen aufmerksam: 2015 mit „Lehramt statt Arbeitsamt“, 2016 mit „Zukunftsgestalter: Realschullehrer einstellen – jetzt!“, 2017 mit „Perspektiven 2017“, 2018 mit „Moderne Realschule braucht Verstärkung!“.

Die Kampagnen werden im Rahmen des Bildungspolitischen Frühjahrsempfangs des brlv vor wichtigen Vertretern aller Fraktionen, aus der Staatsregierung, der Schule und der Wirtschaft präsentiert. Das Kampagnenmotiv ist anschließend für einen Zeitraum von ca. einem Monat in der Münchner Innenstadt und am Bayerischen Landtag zu sehen.

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„Realschule – Labor des Lebens“

Gerade für junge Menschen ist es wichtig, sich Ziele zu setzen und Ehrgeiz zu entwickeln, um diese Ziele zu erreichen. Leistungsanforderungen sind notwendig, um die Schüler auf die Realität und das Berufsleben vorzubereiten – hierzu gehört auch, Widerstände zu überwinden, die das Leben manchmal bereithält. Die Realschule hilft den Schülern dabei, Erfahrungen fürs Leben zu sammeln und sich selbst zu finden. Sie unterstützt die Jugendlichen dabei, herauszufinden, was sie möchten und stärkt sie dort, wo sie stark sein können.

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„Realschule – Mein Weg zum Abitur“

Mit der Wahl für den Weg über die Realschule stehen den jungen Menschen auch nach dem Realschulabschluss alle Wege offen: Manche möchten eine duale berufliche Ausbildung beginnen, andere wählen den Weg der wissenschaftlichen Karriere.  Es geht immer darum, die passende Anschlussmöglichkeit für jeden einzelnen Schüler zu finden. Keine vermeintlich vorgegebenen gesellschaftlichen Normen dürfen hierbei im Vordergrund stehen, ebenso wenig gibt es hierbei Königswege. Es geht einzig und allein um die Bedürfnisse des einzelnen Kindes und die Frage, wie dieser junge Mensch bestmöglich gefördert und auf seinem individuellen Lebensweg begleitet werden kann. Die Realschule bereitet auf die Vielfalt des Lebens vor und zeichnet sich durch eine hohe Durchlässigkeit aus. So kann beispielsweise über die FOS/BOS das Abitur nachgeholt werden. Ebenso ist es möglich, als Fachkraft von morgen durchzustarten und beispielsweise seinen Meistertitel zu erwerben.

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„Realschule – Mein Weg, meine Wahl“

Realschüler erzählen: Welche Motivation hatten sie, den Weg über die Realschule zu wählen?
Bildung muss Kompetenzen herausfiltern und die Schüler sollen sich mit Bildung identifizieren. Die Realschule zeigt viele verschiedene Möglichkeiten und Wege auf, ermöglicht Identifikation mit Inhalten und Zielen, geht auf die individuellen Bedürfnisse und Stärken der Schüler ein, lässt die jungen Menschen sich ausprobieren und dann feststellen, wo ihre Stärken liegen und wo sie in Schule und Leben hingehören.

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News / Presse

SPRINT an Realschulen

Realschule ist Schule der Chancen

Bericht des Kultusministers im Bildungsausschuss

Verband untermauert Forderungen nach Einstellung von Realschullehrkräften

Intensiver Austausch:

Geschäftsführender Vorstand brlv und Realschulabteilung StMUK

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