Rund 630 Delegierte aus Bayern, darunter auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des brlv, waren beim Delegiertentag des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) in Unterschleißheim vor Ort.
Heidi Schreiber, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des brlv, übernimmt künftig das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Von allen Kandidaten erhielt sie die meisten Stimmen.
Ein ernüchternder Tarifabschluss, dessen Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten erst mit sechs Monaten Verzögerung erfolgen soll, sorgt ebenso für Kritik wie offene Fragen zur verfassungsgemäßen Alimentation.
Im Rahmen der Abendveranstaltungen hielten der Bayerische Staatsministers der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, und BBB-Vorsitzender Nachtigall eine Festrede.
Klare Worte des BBB-Vorsitzenden
Nachtigall fand klare Worte gegenüber der Staatsregierung: „Es geht nicht, dass man als finanzkräftiges Land falsche Signale an andere Bundesländer sendet! Wer in der Championsleague spielen will, muss in seine Mannschaft investieren.“
Auch Überraschungsgast Wolfgang Krebs, Kabarettist und Schauspieler, der nach Absage des Ministerpräsidenten dessen Part übernommen hat, ging auf die kritisierte Verschiebung der Besoldungsanpassung für die Bayerischen Beamten ein. Was seit Monaten Streitpunkt zwischen Staatsregierung und BBB ist, nannte er „eine besonnene Entschleunigung staatlicher Wertschätzung“.
Weitere Festreden gab es vom stellvertretenden Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, MdL, dem Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, MdL, und dem dbb-Bundesvorsitzenden Volker Geyer.