Leopoldina untermauert Vorschläge der abl – Stellungnahme der abl zur 5. Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie

In ihrer aktuellen Ad-hoc-Stellungnahme zur Corona-Pandemie präsentiert die Leopoldina Vorschläge, wie Deutschlands Bildungssystem krisenresistenter werden kann. Sie decken sich weitgehend mit Forderungen der abl, die bereits gegen Ende des vergangenen Schuljahres veröffentlicht wurden. Pünktlich zum Ferienende einiger Bundesländer meldet sich die Leopoldina mit ihrer 5. Ad-hoc Stellungnahme zur Corona-Pandemie zu Wort. Darin erläutern die Wissenschaftler, was notwendig ist, damit deutsche Bildungseinrichtungen trotz der Pandemie ihren Bildungsauftrag erfüllen können. Die Vorschläge und Handlungsempfehlungen der Stellungnahme sind umfassend und langfristig angelegt, sodass das Bildungssystem in Zukunft krisenfester werden kann. Pädagogen, Schüler und Eltern sollten jetzt auf praxisfähige Lösungen zurückgreifen... [mehr]

Landessieg für Wolffskeel-Forscher: Erster Platz für Neuntklässler beim Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“

Die Klasse 9a der Wolffskeel-Realschule hat beim renommierten Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ den ersten Landespreis erzielt. Die Wettbewerbs-Jury stufte ihr Projekt von den insgesamt 130 Beiträgen, die noch vor den umfangreichen Schulschließungen eingereicht worden waren, als eines der besten ein. Für den Erfolg gibt es 500 Euro, die in die Klassenkasse fließen.

„Schüler geben der Geschichte ein Gesicht.“ So hieß der diesjährige Titel des Geschichtswettbewerbs, an dem sich die Klasse unter Leitung ihres Deutsch- und Geschichtslehrers Andreas Reuter beteiligte. Als Projektthema wählte sie eine ganz naheliegende Frage: Warum heißt unsere Schule überhaupt Wolffskeel-Schule? Dass es sich um ein altes Adelsgeschlecht handelt, war den Schülern teilweise noch bekannt, unklar war, warum man sich in den Sechzigerjahren genau für diese Familie als Patronatsgeber entschieden hatte.

Für ihr Projekt recherchierten die Teilnehmer unter anderem in Fachbüchern, alten Jahresberichten und sogar in Originaldokumenten, die im Würzburger Staatsarchiv zu finden waren. Dabei gaben sie sich nicht damit zufrieden, möglichst viel über ausgewählte Persönlichkeiten der Familie Wolffskeel herauszufinden, sondern stellten eine andere Fragestellung in den Vordergrund: Inwiefern können das Handeln und die Einstellungen dieser Menschen noch heute als Vorbild dienen? Hierfür orientierten sich die Schüler an Werten, die sie im Rahmen einer Wertewoche erarbeitet hatten.

Die Ergebnisse ihrer Recherchen wurden bei einer großen Präsentation in der Schulaula vorgestellt, zu der man mit Luitpold Graf Wolffskeel von Reichenberg, seiner Frau und seinem Sohn sogar Vertreter der Familie Wolffskeel begrüßen konnte.

Die Sieger-Urkunden übergab stellvertretend am letzten Schultag Schulleiter Ingolf John.

 

(Bildquelle: Jonas Flammersberger)

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Rahmenbedingungen für digitalen Unterricht und digitale Kommunikation müssen schnellstens verbessert werden

Die Zeit, in der sich Kinder täglich mit der Schule beschäftigt haben, hat sich während der Corona-Zeit halbiert. Sie sank von 7,4 auf 3,6 Stunden pro Tag. Das geht aus einer ifo-Umfrage unter 1.099 Eltern in Deutschland hervor, die im Juni durchgeführt und heute veröffentlicht wurde.

Jürgen Böhm, Vorsitzender des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR), sieht im heute veröffentlichten ifo-Bildungsbarometer eine klare Haltung der Eltern zu Qualität und Leistung in der Bildung:

„Die Kolleginnen und Kollegen haben während des Fernunterrichts im Rahmen der vorgefundenen Bedingungen gute, bedarfsgerechte und flexible Arbeit geleistet“, betont Böhm. Viele Kollegen hätten sich während des kurzfristigen Lockdowns auf den digitalen Unterricht umgestellt, Online-Material erstellt und Lehrerfortbildungen im Crash-Verfahren durchgeführt, um schnell und unkompliziert in der völlig neuen Situation handeln zu können.

„Dass einige Schüler den Fernunterricht als vermeintlich freie Zeit verstanden haben und sich weniger mit der Schule beschäftigt haben als mit Computerspielen und Fernsehen, ist ein Missstand, der behoben werden muss“, findet Böhm.

Wichtig sei daher, dass die einzelnen Bundesländer auf alle Eventualitäten vorbereitet seien und sowohl mit einem Plan A im Normalbetrieb als auch einem Plan B mit einer Mischung aus Fern- und Präsenzunterricht organisiert seien.

„Die Verantwortlichen sind nach wie vor gefragt, auf Länderebene verlässliche Regelungen vorzuhalten, mit denen die Schulen digital und analog arbeiten können und die weder Personal noch Schüler gefährden“, fordert Jürgen Böhm in seinem Statement.

 

(Bildquelle: pixabay)

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Hervorragende Ergebnisse beim DELF-Sprachtest: Kultusminister würdigt den Stellenwert der sprachlichen Bildung an Realschulen

Die Realschülerinnen und Realschüler haben herausragende Ergebnisse bei den freiwilligen DELF-Prüfungen (Diplôme d’études en langue française) erzielt. Das teilte heute das Kultusministerium in München mit. Das DELF–Sprachzertifikat auf der Stufe B1 ist fest in die zentrale Abschlussprüfung Französisch an den Realschulen integriert. „Ich freue mich, dass in diesem Jahr insgesamt über 10.000 Realschülerinnen und Realschüler DELF-Zertifikate auf den Stufen A1, A2 und B1 erworben haben. Mes félicitations – herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen und Schüler!“, sagte Kultusminister Michael Piazolo. „Ein besonderer Dank gilt auch unseren engagierten Lehrkräften, die ihre Klassen auch in diesem außergewöhnlichen Schuljahr mit viel Einsatz für die Prüfungen zu den Sprachzertifikaten fit gemacht haben!“

„Trotz der coronabedingten Schulschließungen wurden die Realschüler mithilfe der Lernplattform mebis und den darauf eingerichteten digitalen Unterrichtseinheiten sowie im Präsenzunterricht optimal auf die verschiedenen DELF-Zertifikate und auf die Abschlussprüfung in Französisch vorbereitet“, hieß es in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums. Dies zeige sich in den erreichten Ergebnissen, die denen der Vorjahre entsprechen und diese zum Teil übertreffen. Die Bestehensquote liegt bei erfreulichen 90 Prozent.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass die sprachliche Bildung an der bayerischen Realschule einen sehr hohen Stellenwert hat. Dies wird durch das Diplôme d’études en langue française unterstrichen“, so Piazolo. „Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es für ihre Zukunft von großem Vorteil, Sprache und Kultur unseres wichtigsten Handelspartners und Nachbarlands zu kennen.“

 

(Bildquelle: pixabay)

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Neue dbr-Ausgabe erschienen: Rückblick und Ausblick auf das kommende Schuljahr

Gerade ist die neue Ausgabe unserer Verbandszeitschrift „Die Bayerische Realschule“ erschienen.

„Das Schuljahr 2019/2020 wird in die Geschichte eingehen. Die Schüler und die Lehrkräfte werden die Erinnerungen und die Erfahrungen in diesem Schuljahr an nachfolgende Generationen weitergeben. Die Folgen und die Lehren aus den vergangenen drei Monaten der Pandemie werden uns noch lange beschäftigen. Aktuell sind wir jedoch vorerst noch mit der Planung der nächsten Schritte ab September beschäftigt“, sagt der brlv-Vorsitzende Jürgen Böhm im Vorwort.

Die Titelgeschichte befasst sich zum Schuljahresende mit einem Rückblick auf das zurückliegende Schuljahr sowie mit einem Ausblick auf das kommende Schuljahr.

Lesen Sie hier die Titelgeschichte.

 

Bildquelle: brlv

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Entlastung für Eltern in Corona-Zeiten: Bayerischer Jugendring organisiert zusätzliche Ferienangebote

Im Auftrag des Kultusministeriums koordiniert der Bayerische Jugendring (BJR) Angebote für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien. Dabei handelt es sich nicht um eine Notbetreuung an den Schulen, sondern um zusätzliche freizeitpädagogische Angebote. Diese richten sich an Kinder von Eltern bzw. Alleinerziehenden, die ihren Urlaub wegen der Corona-Krise bereits weitestgehend aufgebraucht haben. Die Angebote sollen Sommerfreienprogramme ergänzen, die von Kommunen und anderen Trägern ohnehin organisiert werden.

Das Programm richtet sich an Schüler der ersten bis sechsten Klassen. „Wir wollen die Schulzeit nicht verlängern, sondern interessantes Anderes für die Schüler anbieten“, betonte Kultusminister Michael Piazolo in München. „Eltern können den Sommerferien nun viel entspannter entgegensehen. Und die Kinder können sich auf erlebnisreiche Ferienwochen freuen.“

Starten sollen die Angebote ab 3. August. Sie sollen wochenweise mit ungefähr zwölf Teilnehmern stattfinden, kündigte BJR-Präsident Matthias Fack an. „Kinder und Jugendliche brauchen in den Sommerferien attraktive Freizeitaktivitäten – auch, um einen Ausgleich zu den belastenden Erfahrungen während der Corona-Pandemie zu schaffen“, sagte Fack.

Derzeit arbeiten Kultusministerium und BJR unter Hochdruck daran, über die Schulen den tatsächlichen zusätzlichen Betreuungsbedarf zu ermitteln. Die Zahlen sollen laut Piazolo Anfang Juli vorliegen. Der BJR kann bei der Schaffung zusätzlicher Angebote auf Strukturen und auf die Expertise der Jugendarbeit zurückgreifen. „Wir haben die Wiederöffnung der Jugendarbeit in Bayern frühzeitig und verantwortungsbewusst begleitet und geben weiterhin Handlungssicherheit für die Träger“, versichert Fack.

Bereits heute (26. Juni 2020) wurde das digitale Ferienportal www.bjr.de/ferienportal freigeschaltet, auf dem interessierte Träger ihre Ferienangebote einstellen können. Dort können sich Eltern in Kürze direkt informieren und dann unmittelbar auf die Träger zugehen, um ihr Kind für ein konkretes Ferienangebot anzumelden.

 

(Bildquelle: pixabay)

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News / Presse

Leopoldina untermauert Vorschläge der abl

Stellungnahme der abl zur 5. Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie

Realschulabschluss als Qualitätssiegel bewährt

Alle Beteiligten der Schulfamilie freuen sich auf die Sommerferien

„Erster wichtiger Schritt“

Bayerische Lehrerverbände zufrieden mit heutigem Digitalgipfel

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Okt 07

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