Weil wir es wert sind – brlv-Landesvorstand fordert sofortige Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich
brlv-PM 04/2026 am 07. März 2026
Der Landesvorstand des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv) fordert die Bayerische Staatsregierung auf, die jüngsten Ergebnisse des Tarifabschlusses im TV-L unverzüglich auf den Beamtenbereich zu übertragen.
Eine 1:1-Übertragung des vor über zwei Wochen verkündeten, ohnehin schon ernüchternden Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten in Bayern ist eine Frage der Fairness, des Respekts und der Wertschätzung der verantwortungsvollen und fordernden Arbeit der bayerischen Realschullehrkräfte.
Die von der Staatsregierung angekündigte Verschiebung der Übertragung um sechs Monate stößt in den Kollegien auf großes Unverständnis und deutliche Kritik.
Der brlv appelliert daher an die Staatsregierung, das Tarifergebnis ohne zeitliche Verzögerung und vollständig auf den Beamtenbereich zu übertragen.
Vorsitzender Ulrich Babl: „Liebe Staatsregierung, worauf warten Sie noch? Wenn der öffentliche Dienst ein Tarifergebnis erhält, darf es für die Beamtinnen und Beamten in Bayern keine Verzögerung geben. Andere Bundesländer gehen hier deutlich konsequenter und verlässlicher vor: Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland haben bereits angekündigt, das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich zu übertragen. Und was ist mit Bayern? Dazu vernimmt man nur dröhnendes Schweigen oder weitere Hiobsbotschaften infolge des Stellenmoratoriums. Der Freistaat muss handeln und endlich umsetzen! Unsere Lehrkräfte leisten jeden Tag Außergewöhnliches und erwarten zu Recht eine faire und zeitnahe Übertragung. Kurz gesagt: Weil wir es wert sind!