Mehr als 430 Neueinstellungen an bayerischen Realschulen

brlv-Kampagne 2018 erfolgreich umgesetzt

München, 26.7.2018. „Die Forderung des brlv nach 400 + x Neueinstellungen ist bei den Verantwortlichen angekommen: Die diesjährige Kampagne hat erneut wichtige Handlungsfelder an den Realschulen aufgewiesen. Es hat sich wieder gezeigt, dass die Forderungen des Verbandes realistisch sind. Mit den Neueinstellungen können sowohl für junge Lehrkräfte neue Perspektiven geschaffen als auch wichtige Zukunftsfelder an den Schulen gestaltet werden“, betont brlv-Landesvorsitzender Jürgen Böhm nach Bekanntwerden der Einstellungszahlen zum kommenden Schuljahr 2018/19.

Der brlv begrüßt diese zukunftsweisende Entwicklung, da sie unseren Realschulen ermöglicht, ihr Profil weiter zu schärfen und für unsere Kinder beste Chancen zu eröffnen. „Die hohe Anerkennung der Realschule in Bayern fußt vor allem auf dem hohen Ausbildungsstand und dem Engagement der Realschullehrkräfte“, macht Böhm deutlich. Der Landesvorsitzende verweist darauf, dass die Kollegen an den Schulen vor Ort seit Jahren pflichtbewusst und mit hohem Einsatz Unterricht erteilen und vertreten. Deshalb weise er auch den pauschalen Vorwurf zurück, dass an den Realschulen mehr Unterricht ausfallen würde als an anderen Schularten. „Ich bin sehr sicher, dass unsere Schulen vor Ort verantwortungsvoll mit den zusätzlichen Ressourcen umgehen. Besonders freue ich mich, dass über den Einstellungskorridor junge Kolleginnen und Kollegen nun die Möglichkeit erhalten, an der von ihnen bewusst gewählten Schulart zu unterrichten“, so Böhm, und macht klar: „Der brlv steht zur differenzierten Lehrerausbildung und den Einheitslehrer lehnen wir ab.“

Um den Kindern und Jugendlichen in unserem Land vielfältige differenzierte Bildungswege zu eröffnen, ist die Stärkung der Realschule der richtige Weg. Aus zahlreichen repräsentativen Studien ist klar ablesbar, dass die Menschen in Bayern fest zur bayerischen Realschule stehen. Erfolgreiche berufliche Wege sind für die Eltern hierbei entscheidend. Mit den über 430 Einstellungen können dringend notwendige pädagogische Maßnahmen und inhaltliche Weichenstellungen vorangetrieben werden. „Deshalb muss künftig an diesem Kurs festgehalten werden, um Lehrkräften alle Optionen zu geben, für unsere Kinder ‚wahre Bildungsverstärker‘ zu sein!“, bekräftigt der Landesvorsitzende.

Pressekontakt: Judith Kadach, 089  55 38 76, presse@brlv.de  

 


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