„Bayernkoalition“: Starke Bildung für Bayern im Fokus behalten

Böhm: Koalitionsvertrag sichert differenzierte Bildung und setzt richtige Ziele in der kommenden Legislatur

München. Die Koalition in Bayern steht, die entsprechenden Unterschriften zwischen CSU und Freien Wählern sind am heutigen Montag gesetzt worden. „Nun muss die neue ‚Bayernkoalition’ unter Beweis stellen, dass sich die Wähler im Freistaat zurecht für eine Regierung entschieden haben, die die Bildung in den Fokus nimmt und die Stärke bayerischer Bildung weiter ausbaut. Das klare Bekenntnis zum differenzierten Bildungssystem und zum Bildungsföderalismus in Deutschland, so wie im Koalitionsvertrag geschehen, sind wichtige Schritte dorthin. Der Koalitionsvertrag bietet eine solide Basis dafür, dass Bayern auch in Zukunft ein führendes Bildungsland in Deutschland ist“, kommentiert Jürgen Böhm, Landesvorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), die aktuellen Entwicklungen bei der Regierungsbildung im Freistaat.

Der Vertrag mache deutlich, dass Bildung weiterhin einen wichtigen Schwerpunkt der Regierung einnehmen wird. Dies zeige sich beispielsweise daran, dass Bayern an der Verbeamtung der Lehrkräfte festhält, perspektivisch Befristungen abschaffen und damit eine zukunftsfähige Personalplanung für die Schulen ins Auge fassen sowie bis 2023 5.000 neue Stellen an den differenzierten Schularten in Bayern schaffen möchte. Nur mit einer perspektivischen Einstellungspolitik, nur mit motiviertem und bestens ausgebildetem Lehrkräftenachwuchs kann in die Zukunft der jungen Menschen im Freistaat investiert, kann dem Fachkräftemangel entgegengesteuert, kann der Wirtschafts- und Bildungsstandort Bayern gesichert werden“, betont Böhm.

„Entscheidend ist, dass die neuen Stellen an allen Schularten ankommen“, macht der brlv-Landesvorsitzende deutlich und verweist auf die Tatsache, dass die Realschulen im Freistaat trotz hervorragender Reputation immer noch die höchsten Klassenstärken besitzen. Auch die Digitalisierung bei Infrastruktur und Inhalt voranzutreiben sei richtig. Die Ankündigung, Schulleitungen, Schulverwaltungen und Systembetreuungen vor Ort zu entlasten, greife Positionen des Bayerischen Realschullehrerverbandes auf.

Abschließend äußert sich Böhm zur Festlegung der Koalition, dass das Kultusministerium künftig von den Freien Wählern geleitet wird: „Mit Professor Michael Piazolo besitzen die Freien Wähler einen anerkannten Bildungsexperten, mit dem der Bayerische Realschullehrerverband bereits seit Jahren einen intensiven und vertrauensvollen Austausch pflegt. Wir werden wie bisher dem designierten Minister als Ansprechpartner in allen Bildungsfragen unterstützend zur Verfügung stehen und uns im Interesse der Kinder und Jugendlichen, die an unserer modernen Realschule unterrichtet werden, stark machen“, schließt Böhm und wünscht der neuen Staatsregierung viel Erfolg und Kraft bei der verantwortungsvollen Aufgabe, Bayern für die Zukunft aufzustellen.  

 


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Politik

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