Lesen ist entscheidende Kulturtechnik

brlv zum heutigen bundesweiten Vorlesetag

München. „Eine zeitlang in andere Welten abtauchen, Staunen verursachen, Freude und Begeisterung teilen, gebannte Stille erleben – all dies ist möglich, wenn Erwachsene Kindern vorlesen. Was uns allen aus der eigenen Kindheit noch bestens bekannt ist, hat auch in der heutigen Zeit seine Gültigkeit nicht verloren. Der heutige Vorlesetag mit seinen vielfältigen Aktionen trägt dazu bei, bei Kindern von klein auf die Begeisterung für Bücher, Geschichten und das geschriebene Wort zu wecken sowie ihren Wortschatz zu erweitern. Lesen ist eine entscheidende Kulturtechnik, bildet und öffnet Perspektiven, regt die Kreativität und Imaginationsfähigkeit der Kinder an. Kindern die Freude am Lesen frühestmöglich zu vermitteln, ist daher und gerade in Zeiten von Tablet, Handy und Co umso wichtiger“, äußert sich Jürgen Böhm, Landesvorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), zum bundesweiten Vorlesetag, der jährlich am dritten Freitag im November im Rahmen einer gemeinsamen Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung stattfindet.

Es sei unser aller Aufgabe, an den Schulen wie auch im privaten Bereich die Lesekompetenz der Kinder voranzutreiben. „Gerade auch die Schulen haben einen ausschlaggebenden Einfluss darauf, dass junge Menschen in diesem Bereich entsprechend gefördert und gefordert werden. Die bayerische Realschule geht mit gutem Beispiel voran: Die Förderung der Lesekompetenz wird hier groß geschrieben und praxisnah fachspezifisch umgesetzt. So wird umfassend dafür gesorgt, dass die Kinder gute Bildungschancen haben und nicht nur im schulischen Bereich, sondern auch später im Beruf wie auch im Privatleben Erfolge verzeichnen können."

Pressekontakt: Judith Kadach, 089 553876


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