Die Realschule als Qualitätssiegel bayerischer Bildung weiter stärken!

Realschulverbände – Eltern, Lehrkräfte und Direktoren – positionieren sich mit ihren Forderungen für das Jahr 2019

München. „Die letzten Wochen und Monate des Jahres 2018 haben vor allem eines gezeigt: Nichts hat sich in der Bildung mehr bewährt, als auf durchdachte, erfolgreiche und zukunftsorientierte Bildungswege und Strukturen zu setzen. Hierzu gehören das differenzierte Bildungswesen, die differenzierte Lehrerausbildung und die Bildungshoheit der Länder. Wir alle sind auch 2019 gemeinsam gefragt, die vorhandenen differenzierten Strukturen weiter zu stärken und so die hohe Qualität des Bildungssystems in Bayern zu erhalten. Moderne Bildung orientiert sich heute an den Realitäten und Herausforderungen der Gegenwart, vereint Theorie und Praxis, baut auf einer soliden Allgemeinbildung auf, verknüpft analoge und digitale Kulturtechniken – so wie die von den Menschen in Bayern anerkannte Realschule. Dazu müssen auch in den kommenden Jahren entsprechende finanzielle Mittel in diese starke mittlere Säule der bayerischen Bildung investiert werden“, äußert sich Jürgen Böhm, Landesvorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), stellvertretend für die drei Realschulverbände brlv, LEV-RS und VBR zum Jahresstart.

Die Forderungen der drei Realschulverbände beinhalten einen weiteren Ausbau der integrierten Lehrerreserve auf mindestens zwei Lehrerstellen pro Realschule. Ferner müssen noch vorhandene übergroße Klassen abgebaut und durchschnittliche Klassengrößen weiter reduziert werden. Schulverwaltungen und Führungsstrukturen müssen professionell mit mehr Leistungszeit ausgebaut, flächendeckende Weiterbildungs- und Unterstützungssysteme geschaffen werden. Die Ausstattung des Ganztagsschulangebots muss qualitativ wie finanziell verbessert werden. Und schließlich müssen nach wie vor mehr bestens qualifizierte Nachwuchslehrkräfte eingestellt werden. Die drei Realschulverbände fordern die Umsetzung der genannten Punkte, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein und den jungen Menschen im Freistaat weiter beste Perspektiven bieten zu können.

Nach wie vor gelte es die teilweise verheerende bildungspolitische Situation in anderen Bundesländern zum Anlass dafür zu nehmen, deren Fehler nicht zu wiederholen. Stattdessen müssten die Potenziale der vorhandenen differenzierten Strukturen genutzt werden. „Nicht umsonst genießt der Freistaat den Ruf eines ‚Vorreiter-Bildungslandes’, wenn es um Qualität und Niveau des Bildungsangebotes geht. Nicht umsonst gilt die Realschule als Erfolgsgarant, nicht umsonst sind die Realschulabsolventen die händeringend gesuchten Fachkräfte von morgen an einem starken Wirtschaftsstandort. Dies muss so bleiben – die Realschulverbände werden sich hierfür vehement einsetzen“, stellt Böhm klar.

Hier finden Sie die Forderungen der drei Realschulverbände brlv, VBR und LEV-RS für das Jahr 2019.

 


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