Klausurtagung der Verbandsspitze des brlv: Demokratie stärken und jungen Menschen Perspektiven eröffnen! #StärkeDemokratie

„Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, dass die Basis der Lebenswirklichkeit unsere Gesellschaft und insbesondere der jungen Menschen auf klaren demokratischen Grundsätzen basiert. Es ist unser aller gemeinsame Aufgabe, den Heranwachsenden Werte- und Demokratieerziehung zu vermitteln – vor allem auch an den Schulen. Dies beinhaltet, dass den Schülern die Bedeutung des europäischen Gedankens bewusst ist. Gemeinsam müssen wir uns einsetzen für Einigkeit, Vielfalt und demokratische Traditionen – gerade in einem Land wie Deutschland, das Demokratie, Werte, Kultur, Traditionen und das Recht auf freie Meinungsäußerung großschreibt“, fasst Jürgen Böhm, Landesvorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), einige der Schwerpunkte zusammen, die im Rahmen der Klausurtagung des brlv am 1. und 2. Februar behandelt werden.

Der brlv möchte in diesem Kontext auch ein besonderes Augenmerk auf die jungen Menschen innerhalb des Verbandes legen. Denn: Es genüge nicht, sich dafür einzusetzen, dass den bestens ausgebildeten Nachwuchslehrkräfte an den Realschulen Perspektiven in Form von Einstellungen geboten werden. Man müsse sich auch innerhalb des Verbandes darauf fokussieren, die Junglehrervertretung weiter auszubauen. „Diese jungen Menschen sorgen gemeinsam dafür, dass Bildung im Freistaat zukunftsfest und auf qualitativ hohem Niveau aufgestellt ist. Wir brauchen sie daher sowohl an den Schulen als Zukunftsgestalter als auch innerhalb des Verbandes, um die Interessen unserer jungen Mitglieder – Studenten, Referendare und Nachwuchslehrkräfte – zu vertreten“, führt Böhm aus.

Auf der Agenda der Klausurtagung stehen außerdem die Forderungen des brlv für das Jahr 2019, die bereits auf verschiedenen Kanälen an die politischen Entscheider kommuniziert wurden. Sie beinhalten unter anderem folgende Punkte:

1. Die weitere Umsetzung eines klaren Einstellungskorridors – nur so kann katastrophalen Zuständen wie in anderen Bundesländern vorgebeugt werden, nur so kann den bestens qualifizierten Nachwuchslehrkräften eine Perspektive geboten werden!

2. Den weiteren Ausbau der integrierten Lehrerreserve mit mindestens zwei Lehrstellen pro Realschule, um die bestmögliche individuelle Förderung für jeden Schüler zu garantieren und die Kollegien in ihrer Arbeit zu unterstützen, um Unterricht verlässlich durchführen zu können.

3. Die Umsetzung des Digitalisierungsprozesses an den Schulen, der mit entsprechenden Weiterbildungs- und Unterstützungssystemen weiter vorangetrieben werden soll.

 

Bild: brlv


Kategorien:
Politik

Ihre Ansprechpartner