brlv stellt Weichen für Landesrealschultag 2020: brlv-interne Klausurtagung des geschäftsführenden Vorstands am 31. Januar und 1. Februar in Bad Gögging

Der bevorstehende Landesrealschultag in Fürth, die Hirschberger Realschultage im April und die Entwicklung der Jugendvertretung standen auf der Agenda der Klausurtagung des geschäftsführenden Vorstands des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), die am Wochenende im niederbayerischen Bad Gögging stattfand.

brlv-Vorsitzender Jürgen Böhm machte die Bedeutung der traditionellen Klausurtagung zu Beginn des neuen Jahres deutlich und unterstrich dabei, dass sich der brlv in den wichtigsten Zielen mit dem Elternverband (LEV-RS) und dem Direktorenverband (VBR) einig sei. Dazu habe man bereits einen gemeinsamen Forderungskatalog erarbeitet, der im Vorstand des brlv vertieft wurde. Hervorzuheben ist dabei die Integrierte Lehrerreserve. Das klare Ziel der Realschulvertreter lautet hier, zwei Lehrkräfte an jeder Schule zusätzlich zu haben, um Unterrichtsausfälle zu vermeiden. Um zukünftig drohende Personalengpässe abzuwenden, fordert der brlv gemeinsam mit den Realschulverbänden, von den noch vorhandenen bestausgebildeten Referendaren und Bewerbern auf der Warteliste im kommenden Schuljahr 2020/21 mindestens 550 einzustellen. „Wir müssen Junglehrern klare Perspektiven und Chancen bieten", betonte Böhm.

Zudem standen die Vorbereitungen für den Landesrealschultag in Fürth im Fokus der Klausurtagung. Dieser findet von 22. bis 24. Oktober statt, es wird dort auch der Vorstand des brlv neu gewählt. Auch die Hirschberger Realschultage wurden thematisiert. Diese finden alle zwei Jahre statt, in diesem Jahr unter dem Motto „Realschülerinnen und Realschüler: Gut aufgestellt für das Leben!“. Ein wichtiges Thema der Klausurtagung war zudem die Jugendvertretung brlvj, die am 11. Januar in Ingolstadt einen Vorstand gewählt hatte.

Auch die derzeitige Unterrichts- und Lehrkräftesituation an Grund-, Mittel- und Förderschulen und die Verschärfung der dienstrechtlichen Rahmenbedingungen für die dortigen Lehrkräfte wurde in Bad Gögging thematisiert. Hier war der allgemeine Tenor, sich mit den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Schularten zu solidarisieren und weitere Maßnahmen mit dem Kultsministerium zu diskutieren. Es wurde vereinbart, die Forderungen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Lehrerverbände (abl) zu kommunizieren.

(Foto: Stephanie Neumeier/brlv)


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